ThinPrint & VMware Tools Upgrade

Monday, 21 December 2009 10:27:03 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Nach einem Upgrade der VMware Umgebung von Version 3.x auf VMware vSphere 4.0.0U1 kam es zu Problemen mit der ThinPrint .Print Engine in virtuellen Maschinen.
Die VMware Tools wurde aktualisiert und die Hardware Version der VMs auf Version 7 aktualisiert.
In die ThinPrint Installation wurde nicht eingegriffen, auch ein automatisches Repair des MSI Pakets von ThinPrint blieb aus.
Nach dem erfolgreichen Reboot konnt auf der VM kein Druckjob mehr mit ThinPrint ausgelöst werden, folgende Fehlermeldung wurde vom Treiber ausgelöst:



Erst der Anruf beim Hersteller Support brachte die Lösung:
Die VMware Tools bringen eine eigene ThinPrint Komponente mit, die zum Beispiel bei VMware Fusion 3.0.x genutzt wird.
Diese Version passt nicht zur benötigten vollständigen ThinPrint Implementierung. Daher die Fehlermeldung des Treibers.

Schritt 1:
Deinstallation der ThinPrint Komponenten aus dem VMware Tools Paket:
msiexec /qb REMOVE="ThinPrint" /i {FE2F6A2C-196E-4210-9C04-2B1BC21F07EF}
Der String {...} ergibt sich aus dem "DisplayName" für die installierte Version der VMware Tools.

Alternativ kann folgender Eintrag in der Registry gesetzt werden:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ThinPrint\Setup\InstalledComponents\.print (RegDWord) 1

Schritt 2:
Sicherung der Registry Einträge von ThinPrint unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ ThinPrint\
und Sicherung
TPSvc.dll aus dem %WinDir%\System32 Verzeichnis

Schritt 3:
VMware Tools Installation durchlaufen lassen, falls noch nicht erfolgt

Schritt 4:
Gesicherte TPSvc.dll Datei wieder zurückkopieren und die DLL Bibliothek im System registrieren.

Schritt 5:
Den AutoConnect Dienst im System registrieren (Engine Version 7.6)
Windows Server 2003:
%WinDir%\system32\TPAutoConnSvc.exe /install
Windows 7, Server 2008:
%ProgramData%\ThinPrint\TPAutoConnSvc.exe /install

Danach den Schlüssel aus Schritt 1 in die Registrierung setzen:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\ThinPrint\Setup\InstalledComponents\.print (RegDWord) 1

Zum Abschluss muss die VM neu gestartet werden.

VMware ESX / ESXi Virtual Hardware Memory Corruption Vulnerability

Thursday, 04 December 2008 11:44:28 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Heute Nacht hat VMware einen Fehler in der Hauptspeicherverwaltung für virtualisierte / emulierte Treiber veröffentlicht, der auf den ersten Blick nur nicht gepatchte Systeme der aktuellen Versionen von ESX(i) betreffen.


Bei secunia wurde der Fehler als weniger kritisch eingestuft. Ich unterstütze diese Ansicht in Teilen. Für virtualisierte Serverumgebungen ergibt sich ein deutlich geringeres Gefährdungspotential, als für virtualisierte Arbeitsplatzumgebungen unter VMware View alias VDI.

http://secunia.com/advisories/32965/

http://lists.vmware.com/pipermail/security-announce/2008/000046.html

Update der VMware Tools notwendig!
Liest man sich die entsprechenden Knowledgebase Artikel durch, fällt direkt auf, dass die VMware Tools geupdatet werden und das neue Paket in alle Gäste ausgerollt werden muss, damit die Systemintegrität wieder hergestellt werden kann.

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1007501

http://kb.vmware.com/selfservice/microsites/search.do?language=en_US&cmd=displayKC&externalId=1007504

Administratoren der Umgebungen sollten zeitnah das Update testen und verproben und gegebenfalls ausrollen.

VMware Tools Best Practise

Friday, 26 September 2008 13:57:05 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Wenn man mit virtuellen Systemen arbeitet, dann werden in der Regel auf allen VMs die VMware Tools installiert. In diesem Beitrag wollen wir darauf eingehen, was sich überhaupt hinter den VMware Tools verbirgt und welche Bestandteile auf welcher Plattform sinnvoll zum Einsatz kommen sollten oder gerade nicht. Seit dem es VMware gibt, werden die Tools verwendet, um die VM mit optimierten treibern für die emulierte ardware auszustatten und zusätzlich über die VMware Tools Dienste die VM steuern zu können. Genauso wie der Hypervisor unterligen die VMware Tools einer ständigen Überarbeitung seitens VMware und so kommt es sehr oft vor, dass eine VM im Laufe ihres "Lebens" eine aktualisierte Version der Treiber und der Dienste erhalten sollte. Das Installationspaket für VMware Tools wird pro Betriebssystemgruppe eingesetzt, so dass es ein Paket für Windows, Linux, Netware und BSD standardmäßig von VMware gibt. Die Betrachtung der einzelnen bestandteile dieser Pakete werden wir im Folgenden anhand des Paketes für Windows Gastbetriebssysteme erläutern. Gibt es bestimmte Unterschiede zu en anderen Paketen, so werden diese als Zusatzoption genannt.