Entourage und die Empfangsbestätigung / Lesebestätigung

Saturday, August 15, 2009 3:04:10 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Nachdem ich ja nun bekennender MAC Switcher bin und das Ganze auch seit zweieinhalb Jahren nicht bereue finde ich immer mehr zu einer nativen Nutzung unter OSX. Jetzt ersetzt bei mir Office 2008 auch das Office in meiner Windows VM vollständig, nachdem ich mich als zu "dumm" für OpenOffice bekenne bleibe ich dann doch wohl oder übel bei der Büro Suite aus Redmond.
findet man sich in Word und Co. recht schnell wieder zurecht, so ist der Umstieg von Outlook 2007 in Verbindung mit Exchange 2007 nach Entourage doch etwas härter, wenn auch abbildbar, man muss die Funktionen halt nur an der richtigen Stelle suchen und finden... .

So vermisste ich doch die Möglichkeit meine E-Mails nachzuverfolgen, beispielsweise in Form einer Empfangsbestätigung, oder besser einer Lesebestätigung, was unter der Windows Anwendung nur zwei Mausklicks sind ist dann doch etwas versteckter in der OSX Variante wieder zu finden und zu lieben / hassen:
 


Man wähle sein E-Mail Konto aus über das Menü "Extras | Konten..." aus und trage die beiden folgenden Zeilen, wie oben abgebildet als zusätzliche Kopfzeilen unter Optionen ein:
Return-Receipt-To               "<mein_name@meine_domain.tld>"
Disposition-Notification-To  "<mein_name@meine_domain.tld>"

Damit erreicht man zum Einen die Empfangsbestätigung "Return-Receipt" und auch die Lesebestätigung. Die <> Klammern dienen nicht zum Ärgern, sondern helfen strickten SMTP Servern reguläre Adressen zu übermitteln. Ein exemplarischer Internetheader sieht dann wie folgt aus:



Dabei ist zu beachten, dass die RFCs 821, 822, 2821, 2822 das SMTP protokoll und dessen Handhabungsoptionen beschreiben. Die manchmal verwendete Option

X-Confirm-Reading-To        "<mein_name@meine_domain.tld>"

hingegen ist eine spezielle SMTP Erweiterung, die in der RFC 2822 nicht besprochen und festgelegt wurde, daher sollte man auf dieses und andere nicht standardisierte Optionen in den Kopfzeilen einer E-Mail verzichten. Also so geht es dann auch mit den aus Outlook bekannten Optionen. Nebenbei Entourage kann auch perfekt mit S/MIME Signaturen oder Verschlüsselung umgehen. Aber dazu später mehr auf dieser Site :-)

Umbennen des vCenter Servers

Wednesday, August 12, 2009 9:58:50 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Seit der Version 2.5 bietet VMware offiziell Unterstützung an zur Umbenennung der Windows Instanz.
Mit der Einführung von vSphere 4.0 und dem vCenter Server 4.0 sollte der Prozess sehr einfach werden, schlicht den Server umbenennen und anschließend neu starten.
Danach sollte der vCenter Server einfach funktionieren. Das funktioniert auch mit den Basiskomponenten ohne Probleme!

Allerdings steckt der Teufel mal wieder im Detail und so muss doch noch etwas mehr getan werden als einem Recht sein kann:
Alle Plug-Ins und Zusatzkomponenten müssen zusätzlich doch noch angefasst werden.
In den Vorgängerversionen gab is zumindest die Reparaturoption über den Einstiegsdialog zum Installieren von Anwendungen in der Systemsteuerung, leider ist diese Option gänzlich aus dem Installer für den vCenter Updatemanager entfernt worden und so muss man, wenn man nicht die XML Dateien editieren will immer die komplette Komponente deinstallieren und anschließend wieder neu installieren, was einen weiteren Change Request zur Folge haben kann.

Manuell können die Eerweiterungen über die Konfigurationsdateien auf dem vCenter System konfiguriert werden:
Für jedes Plug-In / Extension muss im entsprechenden Verzeichnis die extension.xml Datei modifiziert werden, da hier der FQDN der vCenter Servers enthalten ist. Im Anschluss daran muss dann die Systemregistrierung überprüft werden. Unter HKLM\Software\VMware Inc. befinden sich mehrere hinterlegte Einträge mit dem FQDN des vCenter Systems.
Danach ist das vCenter System komplett funktionsbereit. :-)

Windows Systempartition ohne Neustart vergrößern

Wednesday, July 29, 2009 3:02:53 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Was unter Windows Vista oder Windows Server 2008 mittlerweile problemlos funktioniert, ist unter allen älteren Windows Betriebssystemen mit Ausnahme der Datacenter Editionen eine echte Herausforderung im Betrieb:
Das Vergrößern der Systempartition.
Gerade wo man doch durch die Systemvirtualisierung einfach die VMDK Datei der VM im laufenden Betrieb vergrößern kann oder bei RDMs die LUN, fehlt dann die Logik das Ganze auch auf der Ebene des Gast Betriebssystems durchführen zu können, denn durch die VMware Werkzeuge werden nur die Festplatten vergrößert und nicht die Partitionstabellen editiert.



Mit Hilfe eines kostenfreien Werkezugs des Herstellers DELL lässt sich die Systempartition eines Windows Servers zur Laufzeit vergrößern und das ohne, dass zuvor für die Anwendung ein Neustart fällig wäre.
Die Installationsquelle und das "Liesmich" Dokument können kostenlos über den DELL FTP Server direkt oder über die Verlinkung im Support Bereich von der DELL Website heruntergeladen werden.
direkter FTP Zugriff:
Installationsarchiv: http://ftp.us.dell.com/app/ExtPart.exe
Liesmich Datei:      http://ftp.us.dell.com/app/ExtPart.txt

Zugriff über den Einstig der Support Webseite:

ExtPart:                 http://support.dell.com/support/downloads/download.aspx?c=us&cs=19&l=en&s=dhs&releaseid=R64398&formatcnt=2&fileid=83929

Ob das Werkzeug auch lizenzkostenfrei auf nicht DELL Systemen genutzt werden darf, darüber schweigt sich DELL dabei an dieser Stelle aus... :-)

Veeam FastSCP unter Vista x64

Friday, October 31, 2008 4:58:03 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Das beliebte Tool von Veeam läuft leider standardisiert nicht unter einem x64 Betriebssystem.
Aber wer wird schon an's Aufgeben denken?

Einen entscheidenden Hinweis erfährt man in den Supportforen des Herstellers:
Um dieses "Workaround" nutzen zu können muss man auf seinem System zusätlich Teile des SDKs für das .NET Framework installieren.
Das ist erstens sehr groß und extrem umfänglich, eigentlich benötigt man hier ja nur diese eine ausführbare Datei: CorFlags.exe
Im Anhang zu diesem Artikel findet man dieses Programm in einem ZIP Archiv. CorFlags.zip (26,5 KB)
Einfach dieses Archiv entpacken und auf der lokalen HDD ablegen, am besten auf der Systempartition und im Anschluss eine Eingabeaufforderungen mit Administratorrechten starten.
Dort kann man einfach den folgenden Befehl absetzen und danach kann FastSCP wie gewohnt auch auf einem nicht unterstützten Microsoft Vista x64 benutzen.

corflags "C:\Program Files (x86)\Veeam\Veeam Backup and FastSCP\VeeamShell.exe" /32BIT+



VCB Exporte nach Datum / Ablauf automatisiert löschen

Tuesday, October 28, 2008 6:28:39 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Nachdem im letzten Post gezeigt wurde, wie man mit einer einzelnen Batchdatei einfach alle VMs als DRV sichern kann, kommt natürlich die Frage auf, was tun, wenn die Datensicherungsfestplatte droht vollzulaufen? In der Regel würde man versuchen manuell die älteren Exporte einfach von der Platte zulöschen, das geht aber auch einfacher per VBScript und einer Batch. Leider kennt Windows keinen Befehl, der einfach Verzeichnisse samt Inhalt löscht, wenn deren Inhalt älter als ein bestimmtes Datum oder Anzahl an Tagen ist. In dem folgenden Beispiel sollen alles Exporte, die älter als 44 Tage sind von der Festplatte gelöscht werden. Das VBScript wird über eine Batch oder einfach eine Kommandozeile ausgeführt.

VMware Tools Best Practise

Friday, September 26, 2008 1:57:05 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Wenn man mit virtuellen Systemen arbeitet, dann werden in der Regel auf allen VMs die VMware Tools installiert. In diesem Beitrag wollen wir darauf eingehen, was sich überhaupt hinter den VMware Tools verbirgt und welche Bestandteile auf welcher Plattform sinnvoll zum Einsatz kommen sollten oder gerade nicht. Seit dem es VMware gibt, werden die Tools verwendet, um die VM mit optimierten treibern für die emulierte ardware auszustatten und zusätzlich über die VMware Tools Dienste die VM steuern zu können. Genauso wie der Hypervisor unterligen die VMware Tools einer ständigen Überarbeitung seitens VMware und so kommt es sehr oft vor, dass eine VM im Laufe ihres "Lebens" eine aktualisierte Version der Treiber und der Dienste erhalten sollte. Das Installationspaket für VMware Tools wird pro Betriebssystemgruppe eingesetzt, so dass es ein Paket für Windows, Linux, Netware und BSD standardmäßig von VMware gibt. Die Betrachtung der einzelnen bestandteile dieser Pakete werden wir im Folgenden anhand des Paketes für Windows Gastbetriebssysteme erläutern. Gibt es bestimmte Unterschiede zu en anderen Paketen, so werden diese als Zusatzoption genannt.

NLB Cluster mit virtuellen Maschinen

Tuesday, September 16, 2008 12:13:17 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Seit der Einführung Windows 2000 wurde das NLB Cluster als Loadbalancing Cluster von Microsoft für stateless Applications eingeführt. Was unter Windows 2000 nur den Kunden der Advanced Server Edition vorbehalten war, ist seit der Version Windows Server 2003 in allen Varianten verfügbar. Einziges Manko ist, dass diese preiswerte Clustermethode von Microsoft in den Handbüchern und technischen Referenzen etwas stiefmütterlich behandet wird und die wichtigsten Punkte nur über die Support Webseiten von Microsoft zu finden sind. Unter VMware möchten viele Kunden auf diese Option nicht verzichten, als Lösung innerhalb einer Virtualisierungsumgebung müssen allerdings zusätzlich zu den bestehenden Restriktionen weitere Punkte beachtet werden, damit ein NLB Cluster unter Windows stabil betrieben werden kann.