How to: Microsoft KMS Lizenzschlüssel & Aktivierung

Thursday, 15 November 2012 12:49:28 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Microsoft bietet seinen größeren Kunden eine Möglichkeit, die Aktivierung der Windows und Office Lizenzen in-House zu lösen. Zu diesem Zweck muss der Kunde allerdings einen oder mehrere KMS-Schlüssel erworben haben. Preislich liegen diese Lizenzen auf demselben Niveau, wie die normlen VLP aus dem Open Bereich. Der große Unterschied ist, dass man "seine" aktivierten Schlüssel im LAN verwalten kann.

Damit das Ganze aber auch wirklich funktionieren kann, muss zunächst der KMS Server installiert und konfiguriert worden sein. Sobald dieser dann läuft und man seine eigenen KMS Schlüssel auf diesem Server eingetragen hat, kann man den Clients zum einen den KMS Server mitteilen, bzw. die KMS Lizenzierung einstellen.
Damit das dann alles klappt, muss man auf den Clients aber die PUBLIC Lizenzschlüssel eintragen:

http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff793406.aspx

Die Standard Schlüssel für Windows 7 und Windows Server 2008R2 finden sich ebenfalls auf dieser Site.

Operating System Edition

Product Key

Windows 7

 

Windows 7 Professional

FJ82H-XT6CR-J8D7P-XQJJ2-GPDD4

Windows 7 Professional N

MRPKT-YTG23-K7D7T-X2JMM-QY7MG

Windows 7 Enterprise

33PXH-7Y6KF-2VJC9-XBBR8-HVTHH

Windows 7 Enterprise N

YDRBP-3D83W-TY26F-D46B2-XCKRJ

Windows 7 Enterprise E

C29WB-22CC8-VJ326-GHFJW-H9DH4

Windows Server 2008 R2

 

Windows Server 2008 R2 HPC Edition

FKJQ8-TMCVP-FRMR7-4WR42-3JCD7

Windows Server 2008 R2 Datacenter

74YFP-3QFB3-KQT8W-PMXWJ-7M648

Windows Server 2008 R2 Enterprise

489J6-VHDMP-X63PK-3K798-CPX3Y

Windows Server 2008 R2 for Itanium

GT63C-RJFQ3-4GMB6-BRFB9-CB83V

Windows Server 2008 R2 Standard

YC6KT-GKW9T-YTKYR-T4X34-R7VHC

Windows Web Server 2008 R2

6TPJF-RBVHG-WBW2R-86QPH-6RTM4



Danach kann man den Schlüssel direkt auf dem Client eintragen - wie einen normalen PRIVATEN Lizenzschlüssel:




Hierbei handelt es sich um den KMS PUBLIC Key für Windows Server 2008R2 Enterprise Edition.
Danach kann man das ganze entweder über die GUI oder mittels des CLI Befehls dann aktivieren:



Das ist alles! Die Skriptdatei SLMGR.VBS findet man im Übrigen unter folgendem Standardpfad:
C:\Windows\System32\
Man kann diese am bestn über eine CMD Shell, die mit administrativen Rechten gestartet wurde erreichen und dann nutzen. Nähere Infos zu dem Skript findet man unter:
http://technet.microsoft.com/en-us/library/ff793433.aspx

Windows 8 ist da

Thursday, 25 October 2012 11:36:32 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Was lange währt, wird endlich...

Der Upgrade Checker meldet sogleich ein paar inkompatble Tools unter Windows 7, wie etwa meine Lieblingstools, CloneDrive, Totalcommander und meinen SSH-Client. Das der VPN Client neu installiert werden muss, versteht sich zumindest von selbst und damit auch die anderen "Fehler", denn der Netzwerkstack ist brandneu und die Treiberintegration auch, prima, das Windows das sofort feststellt und nicht das System geupgraded wird und dann im lange nicht gesehenen BSOD beim starten hängen bleibt.

Ab heute kann nun jeder Windows 8 erwerben und das Ganze als Upgrade für den Apple Preis ;-), dabei gelten bis zum 31. Januar 2013 Sonderpreise. Windows 8 Pro ist als Upgrade derzeit für 29,99 Euro als Download unter windows.com erhältlich. Wer unbedingt eine bedruckte DVD sein eigen nennen möchte, der erhält die Schachtel mit Datenträger für unglaubliche 59,99 EUR. Regulär soll die Upgradeversion Windows 8, die ab dem 1. Februar 2013 angeboten wird, sowohl als Download als auch in der Retail-Packung 119,99 EUR kosten. Windows 8 Pro soll es ab Februar nur noch im Handel und nicht mehr als Download für 279,99 Euro geben.

Im Vergleich zum letzten Betriebssystem sind allerdings alle Medienwiedergabe Optionen, wie etwa DVD / BluRay nicht mehr verfügbar! Laut heise.de können Anwender für Windows 8 Pro das Media Center Pack bis zum 31. Januar 2013 kostenlos nachinstallieren; sie müssen nur den Lizenzschlüssel zum Nachinstallieren des Packs mit einer gültigen Mailadresse anfordern.

Remote Installation ESXi und die F11 Taste

Monday, 15 October 2012 11:48:24 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)

F11 Taste für die Vollbildschirmfunktion im IE ab Version 7 deaktivieren

Während der manuellen Installation von VMware ESXi 5.1.0 muss man des Öfteren mit den Funktionstasten (F1, F2, F11) arbeiten. Ärgerlich in diesem Zusammenhang bleibt, dass seit dem IE7 eine neue "Vollbildschirmfunktion" auf die Taste F11 gelegt hat :'(
Leider sind viele Server Remotekonsolen (LoM), wie etwa die DRAC von DELL oder die HP iLO dann nicht mehr in der Lage die Tastaturkurzbefehle an die Sitzung zu übertragen, da der Browser sich dazwischen hängt!
Wer jetzt denkt er könne das Thema einfach im IE Menü entschärfen, erlebt eine Überraschung :-o , es geht nur über die GPOs!
Leider kann man nicht mal eben eine GPO anpassen, damit man als technischer Mitarbeiter einfach einmal die Browserfunktion ausschalten kann, zum Glück ist der Weg über die Registry noch geblieben. Dazu müssen folgende Schlüssel angepasst werden:


Die RegistryDatei können Sie bequem hier herunterladen: NoTheaterModeIE7plus.reg (,53 KB)

Oder manuell einfach die Eintrage über den Registryeditor von Windows setzen:







Viel Erfolg beim Einspielen, im Nachgang dann einfach den IE einmal schließen und beim nächsten Start kann man in der Remote Sitzung die F11 Funktion nutzen!

Entourage und die Empfangsbestätigung / Lesebestätigung

Saturday, 15 August 2009 15:04:10 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Nachdem ich ja nun bekennender MAC Switcher bin und das Ganze auch seit zweieinhalb Jahren nicht bereue finde ich immer mehr zu einer nativen Nutzung unter OSX. Jetzt ersetzt bei mir Office 2008 auch das Office in meiner Windows VM vollständig, nachdem ich mich als zu "dumm" für OpenOffice bekenne bleibe ich dann doch wohl oder übel bei der Büro Suite aus Redmond.
findet man sich in Word und Co. recht schnell wieder zurecht, so ist der Umstieg von Outlook 2007 in Verbindung mit Exchange 2007 nach Entourage doch etwas härter, wenn auch abbildbar, man muss die Funktionen halt nur an der richtigen Stelle suchen und finden... .

So vermisste ich doch die Möglichkeit meine E-Mails nachzuverfolgen, beispielsweise in Form einer Empfangsbestätigung, oder besser einer Lesebestätigung, was unter der Windows Anwendung nur zwei Mausklicks sind ist dann doch etwas versteckter in der OSX Variante wieder zu finden und zu lieben / hassen:
 


Man wähle sein E-Mail Konto aus über das Menü "Extras | Konten..." aus und trage die beiden folgenden Zeilen, wie oben abgebildet als zusätzliche Kopfzeilen unter Optionen ein:
Return-Receipt-To               "<mein_name@meine_domain.tld>"
Disposition-Notification-To  "<mein_name@meine_domain.tld>"

Damit erreicht man zum Einen die Empfangsbestätigung "Return-Receipt" und auch die Lesebestätigung. Die <> Klammern dienen nicht zum Ärgern, sondern helfen strickten SMTP Servern reguläre Adressen zu übermitteln. Ein exemplarischer Internetheader sieht dann wie folgt aus:



Dabei ist zu beachten, dass die RFCs 821, 822, 2821, 2822 das SMTP protokoll und dessen Handhabungsoptionen beschreiben. Die manchmal verwendete Option

X-Confirm-Reading-To        "<mein_name@meine_domain.tld>"

hingegen ist eine spezielle SMTP Erweiterung, die in der RFC 2822 nicht besprochen und festgelegt wurde, daher sollte man auf dieses und andere nicht standardisierte Optionen in den Kopfzeilen einer E-Mail verzichten. Also so geht es dann auch mit den aus Outlook bekannten Optionen. Nebenbei Entourage kann auch perfekt mit S/MIME Signaturen oder Verschlüsselung umgehen. Aber dazu später mehr auf dieser Site :-)

Umbennen des vCenter Servers

Wednesday, 12 August 2009 09:58:50 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Seit der Version 2.5 bietet VMware offiziell Unterstützung an zur Umbenennung der Windows Instanz.
Mit der Einführung von vSphere 4.0 und dem vCenter Server 4.0 sollte der Prozess sehr einfach werden, schlicht den Server umbenennen und anschließend neu starten.
Danach sollte der vCenter Server einfach funktionieren. Das funktioniert auch mit den Basiskomponenten ohne Probleme!

Allerdings steckt der Teufel mal wieder im Detail und so muss doch noch etwas mehr getan werden als einem Recht sein kann:
Alle Plug-Ins und Zusatzkomponenten müssen zusätzlich doch noch angefasst werden.
In den Vorgängerversionen gab is zumindest die Reparaturoption über den Einstiegsdialog zum Installieren von Anwendungen in der Systemsteuerung, leider ist diese Option gänzlich aus dem Installer für den vCenter Updatemanager entfernt worden und so muss man, wenn man nicht die XML Dateien editieren will immer die komplette Komponente deinstallieren und anschließend wieder neu installieren, was einen weiteren Change Request zur Folge haben kann.

Manuell können die Eerweiterungen über die Konfigurationsdateien auf dem vCenter System konfiguriert werden:
Für jedes Plug-In / Extension muss im entsprechenden Verzeichnis die extension.xml Datei modifiziert werden, da hier der FQDN der vCenter Servers enthalten ist. Im Anschluss daran muss dann die Systemregistrierung überprüft werden. Unter HKLM\Software\VMware Inc. befinden sich mehrere hinterlegte Einträge mit dem FQDN des vCenter Systems.
Danach ist das vCenter System komplett funktionsbereit. :-)

Windows Systempartition ohne Neustart vergrößern

Wednesday, 29 July 2009 15:02:53 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Was unter Windows Vista oder Windows Server 2008 mittlerweile problemlos funktioniert, ist unter allen älteren Windows Betriebssystemen mit Ausnahme der Datacenter Editionen eine echte Herausforderung im Betrieb:
Das Vergrößern der Systempartition.
Gerade wo man doch durch die Systemvirtualisierung einfach die VMDK Datei der VM im laufenden Betrieb vergrößern kann oder bei RDMs die LUN, fehlt dann die Logik das Ganze auch auf der Ebene des Gast Betriebssystems durchführen zu können, denn durch die VMware Werkzeuge werden nur die Festplatten vergrößert und nicht die Partitionstabellen editiert.



Mit Hilfe eines kostenfreien Werkezugs des Herstellers DELL lässt sich die Systempartition eines Windows Servers zur Laufzeit vergrößern und das ohne, dass zuvor für die Anwendung ein Neustart fällig wäre.
Die Installationsquelle und das "Liesmich" Dokument können kostenlos über den DELL FTP Server direkt oder über die Verlinkung im Support Bereich von der DELL Website heruntergeladen werden.
direkter FTP Zugriff:
Installationsarchiv: http://ftp.us.dell.com/app/ExtPart.exe
Liesmich Datei:      http://ftp.us.dell.com/app/ExtPart.txt

Zugriff über den Einstig der Support Webseite:

ExtPart:                 http://support.dell.com/support/downloads/download.aspx?c=us&cs=19&l=en&s=dhs&releaseid=R64398&formatcnt=2&fileid=83929

Ob das Werkzeug auch lizenzkostenfrei auf nicht DELL Systemen genutzt werden darf, darüber schweigt sich DELL dabei an dieser Stelle aus... :-)

Veeam FastSCP unter Vista x64

Friday, 31 October 2008 16:58:03 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Das beliebte Tool von Veeam läuft leider standardisiert nicht unter einem x64 Betriebssystem.
Aber wer wird schon an's Aufgeben denken?

Einen entscheidenden Hinweis erfährt man in den Supportforen des Herstellers:
Um dieses "Workaround" nutzen zu können muss man auf seinem System zusätlich Teile des SDKs für das .NET Framework installieren.
Das ist erstens sehr groß und extrem umfänglich, eigentlich benötigt man hier ja nur diese eine ausführbare Datei: CorFlags.exe
Im Anhang zu diesem Artikel findet man dieses Programm in einem ZIP Archiv. CorFlags.zip (26,5 KB)
Einfach dieses Archiv entpacken und auf der lokalen HDD ablegen, am besten auf der Systempartition und im Anschluss eine Eingabeaufforderungen mit Administratorrechten starten.
Dort kann man einfach den folgenden Befehl absetzen und danach kann FastSCP wie gewohnt auch auf einem nicht unterstützten Microsoft Vista x64 benutzen.

corflags "C:\Program Files (x86)\Veeam\Veeam Backup and FastSCP\VeeamShell.exe" /32BIT+



VCB Exporte nach Datum / Ablauf automatisiert löschen

Tuesday, 28 October 2008 18:28:39 (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Nachdem im letzten Post gezeigt wurde, wie man mit einer einzelnen Batchdatei einfach alle VMs als DRV sichern kann, kommt natürlich die Frage auf, was tun, wenn die Datensicherungsfestplatte droht vollzulaufen? In der Regel würde man versuchen manuell die älteren Exporte einfach von der Platte zulöschen, das geht aber auch einfacher per VBScript und einer Batch. Leider kennt Windows keinen Befehl, der einfach Verzeichnisse samt Inhalt löscht, wenn deren Inhalt älter als ein bestimmtes Datum oder Anzahl an Tagen ist. In dem folgenden Beispiel sollen alles Exporte, die älter als 44 Tage sind von der Festplatte gelöscht werden. Das VBScript wird über eine Batch oder einfach eine Kommandozeile ausgeführt.

VMware Tools Best Practise

Friday, 26 September 2008 13:57:05 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Wenn man mit virtuellen Systemen arbeitet, dann werden in der Regel auf allen VMs die VMware Tools installiert. In diesem Beitrag wollen wir darauf eingehen, was sich überhaupt hinter den VMware Tools verbirgt und welche Bestandteile auf welcher Plattform sinnvoll zum Einsatz kommen sollten oder gerade nicht. Seit dem es VMware gibt, werden die Tools verwendet, um die VM mit optimierten treibern für die emulierte ardware auszustatten und zusätzlich über die VMware Tools Dienste die VM steuern zu können. Genauso wie der Hypervisor unterligen die VMware Tools einer ständigen Überarbeitung seitens VMware und so kommt es sehr oft vor, dass eine VM im Laufe ihres "Lebens" eine aktualisierte Version der Treiber und der Dienste erhalten sollte. Das Installationspaket für VMware Tools wird pro Betriebssystemgruppe eingesetzt, so dass es ein Paket für Windows, Linux, Netware und BSD standardmäßig von VMware gibt. Die Betrachtung der einzelnen bestandteile dieser Pakete werden wir im Folgenden anhand des Paketes für Windows Gastbetriebssysteme erläutern. Gibt es bestimmte Unterschiede zu en anderen Paketen, so werden diese als Zusatzoption genannt.

NLB Cluster mit virtuellen Maschinen

Tuesday, 16 September 2008 00:13:17 (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Seit der Einführung Windows 2000 wurde das NLB Cluster als Loadbalancing Cluster von Microsoft für stateless Applications eingeführt. Was unter Windows 2000 nur den Kunden der Advanced Server Edition vorbehalten war, ist seit der Version Windows Server 2003 in allen Varianten verfügbar. Einziges Manko ist, dass diese preiswerte Clustermethode von Microsoft in den Handbüchern und technischen Referenzen etwas stiefmütterlich behandet wird und die wichtigsten Punkte nur über die Support Webseiten von Microsoft zu finden sind. Unter VMware möchten viele Kunden auf diese Option nicht verzichten, als Lösung innerhalb einer Virtualisierungsumgebung müssen allerdings zusätzlich zu den bestehenden Restriktionen weitere Punkte beachtet werden, damit ein NLB Cluster unter Windows stabil betrieben werden kann.