Bei der Migration von Systemen kommt es immer wieder zu Fragen rund um die Dauer einer Migration. Ich ntze wenn möglich immer den VMware Converter EE in der offline Variante. Dadurch ist sichergestellt, dass es keine offenen Dateien auf dem Quellsystem gibt. Nachteilig ist, dass man zunächst einmal die genutzen Treiber identifiziern muss und später am besten in das ISO Image integriert.
Neben dieser kleineren Hürde, dazu an dieser Stelle später mehr, ist die Zeit für die Migration der Daten die wichtigste Kennzifer bei einer Migration.
Der Converter schafft trotz Gigabit Netzanbindung (ohne Jumboframes) lediglich ca. 30 GB - 40 GB pro Stunde. Das liegt zum Einen an der reinen Performance der zugrundeliegenden Plattensubsysteme und nicht zuletzt an der Schreibperformance der ESX Server auf dem VMFS Volume.
Die VMware Convertersoftware stammt von der Firma Platespin, ist etwas abgespeckt und natürlich umgelabelt, aber hat auch einen kleinen Pferdefuß vom Original geerbt: Ein 24h TimeOut!
Ohne Rückfrage und ohne Log Eintrag startet das WinPE automatisch nach 24h das Originalsystem neu! Will man also Systeme mit 2 TB und mehr Nutzdaten migrieren, so sollte mn die einzelnen Volumes auch in einzelnen Etappen konvertieren / migrieren, damit man nicht in diese Falle läuft. Alternativen können eine alternierende Imaginglösung und nicht zuletzt eine komplette Datensicherung darstellen. die OS Partitionen sind meist so klein (kleiner 50 GB) so dass eine Migration des reinen OS zeitnah offline erfolgen kann.