OS X Icons in Standardbild konvertieren

Thursday, October 20, 2011 12:30:11 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Apple verwendet in OS X ein spezielles Bildformat .ICNS als Verknüpfungssymbol für Anwendungen und Ordner. Dieses Dateiformat kann allerdings nicht ohne Weiteres von anderen Betriebssystemen und Browsern interpretiert werden. Apple nutzt ein kleines Werzeug-App zur Erstellung und Bearbeitung von Verknüpfungssymbolen, den Icon Composer, der bereits in OS X enthalten ist. Öffnet man damit eine gültige .ICNS Datei, dann erkennt man, das hier nicht nur ein Bild sondern direkt verschieden Größen in einer Datei fest enthalten sind. Die Standardgröße ist dabei 512 x 512 (px) Pixel



Also konvertieren, aber wie?
Ein kleiner Tipp: Es geht ohne andere Programme, einfach und unkompliziert in der Konsole. Dazu wechselt man einfach in das Resources Verzeichnis der jeweiligen App und formatiert diese Datei mit Hilfe der folgenden Kommandozeile:
carsten$ sips -s format png input.icns --out output.png

Für manche Anwendungen muss man das Ganze allerdings mit sudo durchführen, da hier der normale Anwender über keine ausreichenden Berechtigungen verfügt:

carsten$ sudo sips -s format png input.icns --out output.png


Für die Anwendungen VMware Fusion zum Beispiel funktioniert das nur unter sudo. Das Ergebnis sieht dann so aus:





Die Dateien sind dann jeweils 512x512px groß. Ein Export in das JPEG Format ist eher unvorteilhaft, da dann die Transparenz für den Hintergrund verloren geht! Viel Spaß beim ausprobieren.

OS X Lion Launchpad umorganisieren

Monday, October 17, 2011 9:54:07 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Mit OS X Lion kamen einige Verbesserungen in die Verwaltung der Arbeitsoberfläche in das Apple Betriebssystem. Bekannt von den iOS Geräten ist ja die Multitouch geführte Bedienung rund um die Anwendungsverwaltung. Ohne Installer einfach die Oberfläche in die "Shaker" Bewegung versetzen durch DAuerdrücken auf eine App-Verknüpfung und dann kann man per Fingergeste Apps einfach deinstallieren und umorganisieren. Wer jetzt seinen Mac aktualisiert, der bekommt mit der vier Finger Geste dieselbe Funktionalität in das "große" Betriebssystem. So schöm so gut, so ätzend, wenn man viele viele Anwendungen bereits installiert hat, da Apple es nicht schafft die Finder Einstellungen für das Launchpad zu übergeben - is it a bug?

Soweit so schön, man kann ja per Geste seine Apps in die gewünschte Reihenfolge / Sortierung versetzen, aber keiner sagt einem vorher wieviel Zeit dabei drauf gehen kann, wenn die Anzahl der kleinen und großen Helferlein die 100er Marke srengen... .

Keine Sorge, es gibt eine Abhilfe:
Einfach dem Dock die Anweisung geben die Launchpad Datenbank neu aufzubauen und schwupps, auf der ersten Seite alle festinstalliereten Apple Anwendungen und ab der zweiten Seite alle anderen Anwendungen sortiert, wie im Finder, bzw. alphabetisch. Wie geht's so:

Eine Terminalanwendung starten und zum "Dock" Ordner wechseln - Die ~Taste verbirgt sich hinter der Tastenkombination Alt+n.


Mit dem Befehl "open ." wird dann der Finder angwiesen genau an diesem Ort ein neues Fenster zu öffnen.



Das Launchpad erstellt selbständig Backups von seiner Datenbank, An dieser Stelle einfach alle Dateien mit .db und .db.backup in den Papierkorb legen und noch NICHT löschen, da die DB noch in Benutzung ist!




Mit Hilfe des killall Befehls werden dann alle "Dock" Prozesse beendet und die DBs im Papierkorb können gelöscht werden. Die DBs werden automatisch vom Finder / Dock neu angelegt und jetzt in der alphabetischen Reihenfolge.
Viel Spaß mit dem Launchpad

Entourage und die Empfangsbestätigung / Lesebestätigung

Saturday, August 15, 2009 3:04:10 PM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Nachdem ich ja nun bekennender MAC Switcher bin und das Ganze auch seit zweieinhalb Jahren nicht bereue finde ich immer mehr zu einer nativen Nutzung unter OSX. Jetzt ersetzt bei mir Office 2008 auch das Office in meiner Windows VM vollständig, nachdem ich mich als zu "dumm" für OpenOffice bekenne bleibe ich dann doch wohl oder übel bei der Büro Suite aus Redmond.
findet man sich in Word und Co. recht schnell wieder zurecht, so ist der Umstieg von Outlook 2007 in Verbindung mit Exchange 2007 nach Entourage doch etwas härter, wenn auch abbildbar, man muss die Funktionen halt nur an der richtigen Stelle suchen und finden... .

So vermisste ich doch die Möglichkeit meine E-Mails nachzuverfolgen, beispielsweise in Form einer Empfangsbestätigung, oder besser einer Lesebestätigung, was unter der Windows Anwendung nur zwei Mausklicks sind ist dann doch etwas versteckter in der OSX Variante wieder zu finden und zu lieben / hassen:
 


Man wähle sein E-Mail Konto aus über das Menü "Extras | Konten..." aus und trage die beiden folgenden Zeilen, wie oben abgebildet als zusätzliche Kopfzeilen unter Optionen ein:
Return-Receipt-To               "<mein_name@meine_domain.tld>"
Disposition-Notification-To  "<mein_name@meine_domain.tld>"

Damit erreicht man zum Einen die Empfangsbestätigung "Return-Receipt" und auch die Lesebestätigung. Die <> Klammern dienen nicht zum Ärgern, sondern helfen strickten SMTP Servern reguläre Adressen zu übermitteln. Ein exemplarischer Internetheader sieht dann wie folgt aus:



Dabei ist zu beachten, dass die RFCs 821, 822, 2821, 2822 das SMTP protokoll und dessen Handhabungsoptionen beschreiben. Die manchmal verwendete Option

X-Confirm-Reading-To        "<mein_name@meine_domain.tld>"

hingegen ist eine spezielle SMTP Erweiterung, die in der RFC 2822 nicht besprochen und festgelegt wurde, daher sollte man auf dieses und andere nicht standardisierte Optionen in den Kopfzeilen einer E-Mail verzichten. Also so geht es dann auch mit den aus Outlook bekannten Optionen. Nebenbei Entourage kann auch perfekt mit S/MIME Signaturen oder Verschlüsselung umgehen. Aber dazu später mehr auf dieser Site :-)

CD/DVD ISO erstellen unter BSD OSX

Tuesday, August 04, 2009 10:12:12 AM (W. Europe Daylight Time, UTC+02:00)
Unter Windows kann man über diverse kleine Hilfsprogramme oder direkt über die Brennprogramme eine ISO Datei von einer geladenen CD/DVD erstellen. Unter UNIX Derivaten kann man dazu auch einfach einmal auf die Konsole zurückgreifen, oder wie es bei OSX heisst Terminal.

Dabei verhält sich das Terminal wie eine BASH Shell und kann teilweise mit rekompilierten BSD und Linux Befehlen umgehen. Jetzt aber zum ripping:
Das Werkzeug aus der UNIX Welt lautet kurz und knackig "dd", doch bevor man mit dd einfach eine Datei aus der CD erstellen kann, muss man noch die genau Quellpartition angeben, sonst wird zwar eine ISO Datei erzeugt, diese kann aber nicht im Betriebssystem eingehangen und verwendet werden, auch nicht zum erneuten brennen auf ein beschreibbares Medium!

ddesnl16:~ carsten$ df -h
Filesystem      Size   Used  Avail Capacity  Mounted on
/dev/disk0s2   298Gi  176Gi  122Gi    59%    /
devfs          123Ki  123Ki    0Bi   100%    /dev
fdesc          1.0Ki  1.0Ki    0Bi   100%    /dev
map -hosts       0Bi    0Bi    0Bi   100%    /net
map auto_home    0Bi    0Bi    0Bi   100%    /home
/dev/disk1s2   297Gi  176Gi  122Gi    59%    /Users/carsten
/dev/disk2s0   369Mi  369Mi    0Bi   100%    /Volumes/NB6.5.2_Win2008_
ddesnl16:~ carsten$ drutil status
 Vendor   Product           Rev
 MATSHITA DVD-R   UJ-868    KA14

           Type: CD-ROM               Name: /dev/disk2
       Sessions: 1                  Tracks: 1
   Overwritable:   00:00:00         blocks:        0 /   0.00MB /   0.00MiB
     Space Free:   00:00:00         blocks:        0 /   0.00MB /   0.00MiB
     Space Used:   42:00:08         blocks:   189008 / 387.09MB / 369.16MiB
    Writability:

ddesnl16:~ carsten$ diskutil unmountDisk /dev/disk2
Unmount of all volumes on disk2 was successful
ddesnl16:~ carsten$ dd if=/dev/disk2s0 of=./NetBackupW2k8x64.iso bs=2048 <-- Für CDs muss unbedingt noch die Partition, hier: s0 angegeben werden!
189008+0 records in
189008+0 records out
387088384 bytes transferred in 178.877453 secs (2163986 bytes/sec)
ddesnl16:~ carsten$


Hat man das ISO erstellt kann man es bequem über den Finder in das Betriebssystem als Laufwerk im Modus "nur lesen" einhängen und verwenden.
Im Gegendsatz zu den CDs benötigt man zum Rippen einer DVD keine Partitionsangabe, hier reicht die Geräteadresse, also in unserem Beispiel /dev/disk2.

Neue Version von VMware Fusion

Thursday, November 20, 2008 10:20:55 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)
Als ich heute Morgen meine Vista x64 VM starten wollte teilte mir das Programm mit "Bitte updaten" und siehe da, mal wieder ist die automatische E-Mail Benachrichtigung von VMware langsamer als mein Systemstart :-).



Die Version ist erreichbar unter der bekannten Adresse hier

Diese Version scheint mal wieder ein reiner Bug-Fixing Release - ein schöner englischer Begriff - zu sein:
  • Jetzt werden die "richtigen" Verknüpfungssymbole" - für mich bleiben das Ikonen - angezeigt, wenn jemand Inhaltsumleitung auf Windows Anwendungen für Mac Dokumente eingerictet hat.
  • Starke Reduzierung der initialen Pause beim Öffnen von "Shared Folders" und gespiegelten Datenordnern.
  • Ein Problem mit Datenverlust oder Zugriffsverlust auf "nested" geteilte Ordner ist behoben.
  • windows Anwendungen werden nicht länger auf dem Mac publiziert, wenn"Allow the virtual machine to open applications on your Mac" ist ausgetragen unter:
    Settings > Sharing
  • "Auto Protect" wird automatisch zeitlich verschoben, sobald ein Anwender mit einem Gast interagiert.
  • Der numerische Zahlenblock wird nicht automatisch bei nicht europäischen Tastastur-Layout ausgelöst durch drücken von "AltGr"
  • Das Hilfemenü zeigt wieder Hinweise!